Bewegung ist das Element des Pferdes.
Wie eine schäumende Woge jagt der Wall der Leiber dahin
Masse in Bewegung, mit fliegenden, wallenden Mähnen
und Schweifen über rollendem Trommelwirbel der Hufe.

Wo in der weiten Welt ist Adel ohne Hochmut?
Wo die Freundschaft ohne Mißgunst?
Wo die Schönheit ohne Eitelkeit?
Hier, wo die Armut sich paart mit der Kraft,
und die Stärke gebändigt wird durch Sanftmut.
Aus: "Das Königreich des Pferdes"

Als Gott das Pferd erschaffen hatte,
sprach er zu dem prächtigen Geschöpf:
"Dich habe ich gemacht ohnegleichen.

Alle Schätze dieser Welt liegen zwischen deinen Augen."

Auf der Erde sollst du glücklich sein,
und vorgezogen werden allen übrigen Geschöpfen,
denn dir soll die Liebe werden des Herrn der Erde.
Du sollst fliegen ohne Flügel und siegen ohne Schwert.


"Und als ich so ritt, klang mein Herz in den rasengedämpften Schritt,
klang ins Schnauben und Trensenspiel meinem Schimmel,
und eine Seligkeit hat mein Herz durchhellt,
und ich wußte:
fiel ich jetzt aus der Welt - ich fiele in den Himmel!"

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