Pferde sind doch tolle Tiere, wenn man mal genauer darüber nachdenkt. Sie würden nie ohne einen Grund Menschen angreifen, außer, das Pferd hat vollkommen das Vertrauen zum Menschen verloren. Pferden ist es ganz egal wie du aussiehst, sie akzeptieren dich und tragen dich solange sie können auf ihrem Rücken dutch die Gegend. Doch trotzdem haben auch Pferde ihren eigenen Kopf, den man ein Stück weit akzeptieren sollte.                                                                                                                                         

Pferde sind Fluchttiere, die lieber erst mal weglaufen und sich in Sicherheit bringen. Außerden sind sie Herdentiere und fühlen sich deshalb alleine nicht wohl. Sie brauchen den Kontakt zu Ihren Artgenossen.

Aussehen:

Es gibt Pferde in allen Möglichen Farben, von ganz weiß (Schimmel), über braun, bis hin zu schwarz (Rappe). Und es gibt gemusterte Pferd, manche haben so etwas wie ein Kuhmuster auf dem Fell, manche aber auch nur ein paar Punkte auf der Kruppe.

Größe:

Ponys: 0,75m - 1,48m

Pferde: 1,49m - 2,00m und mehr

Kaltblüter: Kräftige Pferde, die meistens etwas kleiner sind, 1,50m - 1,65m allerdings können die Shire-Horses über 2 Meter groß werden

Warmblüter: Schlanke Pferde, die im Durchschnitt ca. 1,65m groß werden. Warmblüter können auch bis zu 1,85m groß werden.

Vollblüter: Mittelgroße, schlanke, leicht nervöse Pferde. Im Durchschnitt ca. 1,65m große Pferde.

Geschlechter:

Stute: Weibliches Pferd, meistens etwas kleiner. Stuten sind manchmal zickig und haben ihren sehr eigenen Kopf.

Hengst: Männliches Pferd, etwas größer. Hengste gehören in die Hände von Kennern, sie sind oft etwas wild und schwer zu reiten.

Wallach: Kastriertes männliches Pferd. Das sogenannte Legen, erfolgt etwa im 2. Lebensjahr. Wallache werden oft größer als Hengste und haben ein ausgeglichenes Temperament.

Sinnesorgane:

Die Augen: Pferde haben fast einen Rundumblick. Vor ihrem Körper sehen sie mit beiden Augen und können mit den einzelnen Augen fast alles um sich herum sehen. Eigentlich stellt fast nur ihr Körper den toten Winkel dar. Pferdeaugen sagen viel über ihr Befinden aus. Man kann in ihnen sehen, ob das Pferd traurig ist, angst hat oder einafch zufrieden ist. Bei einem kranken Pferd sind die Augen trüb und strahlen nicht.

Die Ohren: Pferde können weitaus besser hören als wir Menschen. Die Ohren sind für sie fast ein 2. Paar Augen. Das Pferd kann die Ohren fast einmal herumdrehen. Auf die Richtung, in die die Ohren gestellt sind konzentriert sich das Pferd gerade. Mit den Ohren zeigt ein Pferd aber auch sein Befinden. Das kranke Pferd lässt die Ohren leicht seitlich herunterhängen. Das Pferd muss nicht zwangaft krank sein, wenn es die Ohren hängen lässt, vielleicht döst es auch nur. Ist das Pferd böse, also droht es seinem Gegenüber, legt es die Ohren nach Hinten.

Geruchssinn: Pferde können sehr gut riechen, so sagt man ja auch, dass Pferde die Angst des Menschen riechen können.  Gefällt ihnen etwas nicht, schnauben sie. Futter, das ihrer Meinung nach schlecht riecht, fressen sie nicht.

Geschmackssinn: Pferde würden eher Narung verweigern als schlechtes Gras zu fressen. Leckereinen wie Zucker kenne sie von Natur aus nicht.

Berührung: Pferde reagieren am ganzen Körper empfindlich auf Berührungen. Sie erkennen schnell, ob man sie lobt oder tadelt. Zum Beispiel die Gerte ist ein Hilfsmittel, das mit Berührung wirkt.

Gangarten:

Es gibt drei Grundgangarten. Den Schritt, den Trab und den Galopp. Der Galopp ist noch mal in den Arbeitgalopp und den Renngalopp unterteilt. Bestimmte Pferderassen besitzen noch spezielle genetisch fixierte Gangarten, wie der Tölt oder der Pass.

Schritt: Der Schritt ist ein Viertakt, mit einer gleichmäßigen Fußfolge ohne Schwebephase. Wenn der Schritt mit dem linken Hinterbein beginnt, ergibt sich folgende Fußfolge: hinten links, vorne links, hinten rechts, vorne rechts, hinten links usw. Pferde können den ganzen Tag ruhig gehen, ohne dabei viel Energie zu verbrauchen. Unter dem Sattel sollte der Schritt bequem, aber ausdrucksvoll und aktiv sein.

Trab: Der Trab ist ein Diagonaler Zweitakt, also jeweils hinten links und vorne rechts gemeinsam; danach eine Schwebephase und dann bewegen sich das rechte Hinterbein und das linke Vorderbein gleichzeitig. Für den Reiter ist der Trab die unbequemste aller Gangarten, weil das Pferd von einer Diagonalen in die andere fällt. Auf langen Strecken trabt man leicht, sollte aber in regelmäßigen abständen umsitzen.

Arbeitsgalopp: Der Arbeitsgalopp ist ein Dreitakt.

Linksgalopp: Hinten links, hinten recht und vorne links gemeinsam, dann das rechte Vorderbein, dann folgt eine Schwebephase und der Ablauf beginnt wieder von vorne.

Rechtsgalopp: Hinten rechts, hinten links und vorne rechts gemeinsam, dass das linke Vorderbein, dann folgt die Schwebephase und der Ablauf beginnt von neuem.

Reitet man auf der linken Hand, galoppiert man in der Regel auch im Linksgalopp, auf der rechten Hand dann entsprechend im Rechtsgalopp. Gut ausgebildete Pferde beherrschen den „fliegenden Galoppwechsel“, hierbei springt das Pferd, während es galoppiert, vom Rechts – in den Linksgalopp oder umgekehrt.

Renngalopp: Der Renngalopp ist ein Viertakt. Es handelt sich dabei um einen sehr schnellen Galopp, mit vier verschiedenen Fußfolgen, durch deren Wechsel die fließende Bewegung entsteht. Die Fußfolge ist die gleiche wie beim Arbeitsgalopp, nur, dass das eine Hinterbein, sich schon wieder vom Boden abhebt, bis das erste Vorderbein auffußt, dadurch entsteht auch der Viertakt. Auch beim Renngalopp gibt es den Rechts – und den Linksgalopp.

Tölt: Der Tölt ist ein Viertakt und besitzt im Grunde die Fußfolge wie der Schritt, es gibt keine Schwebephase. Fußfolge: hinten links alleine, dann folgt das linke Vorderbein, dann hebt sich das linke Hinterbein wieder, dann folgt das rechte Hinterbein, das linke Vorderbein hebt sich, die Schrittfolge setzt sich auf der rechten Site fort, wechselt, dann wieder in die Linke usw.

Pass: Beim Pass fußen jeweils die Beinpaare einer Seite gleichzeitig auf. Fußfolge: Hinten und vorne links, dann Schwebephase und Hinten und vorne rechts.

FORTSETZUNG FOLGT...

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